Umzug

Ihr Lieben,

dieses Blog zieht um. Ab sofort blogge ich hier: https://mutterherzgeschreibsel.wordpress.com/

Ich freue mich über alle, die mir unter meinem neuen Blog folgen.

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Sterne auf Papier.

Die Zeit rennt. Sie macht keine Rast. Holt keine Luft. Rennt. Unentwegt. Schneller. Immer schneller.

Und ich bleibe stehen.

Ein Atemzug. Zwei Atemzüge. Drei Atemzüge.

Die Zeit rennt.

Ich atme schneller. Setze zum Überholen an. Vergebens. Blicke hinauf.

Zwischen Träumen, die wie seidene Fäden vom Himmel hängen und gelborangeroten Wünschen am Horizont reflektiere ich.

Mich. Mein Leben. Meine Träume. Meine Ziele.

Und schüttle die Federn in meinem Gedankenkopfkissen auf. Male lauter winzige Sterne auf Löschpapier.

Ein Atemzug. Zwei Atemzüge. Drei Atemzüge.

Atme Zeit ein und Leben aus. Und Leben ein. Und Zeit aus.

Es gibt noch so viel zu erleben. So viel zu fühlen. Zu riechen. Zu sehen.

Genau jetzt. Ist jeden Tag. Fängt das Leben an. Also fange auch ich an.

Meine Liste zu schreiben. Ziele zu fassen. Träume neu einzukleiden.

Und mit der Zeit macht sich hoffentlich Stern für Stern als Synonym für’s Erfülltsein breit.

Wenn dir das Leben eine Banane schenkt

Es braucht nicht viel zum Glücklichsein. Manchmal reicht schon ein Wort.
Ein Kaffee.
Ein Lächeln.
Ein Kompliment.
Ein Song.
Eine Zeile aus dem Lieblingsbuch.
Ein Gedanke.
Ein Sonnenstrahl.
Der Duft der Lieblingsblume.
Ein Hauch Nostalgie.
Oder eine Berührung.
Oder gefrorene Sahne unter’m Spaghetti-Eis.
Manchmal ist es auch ein Glas Nutella, ein Crêpes und eine Banane.
Und alles ist gut.

Muttertag und anderer Wahnsinn

Den 10. Mai eines jeden Jahres widmen wir unseren Müttern. Seit sich der Muttertag 1914 in der westlichen Welt etabliert hat, überraschen Kinder und Väter ihre lieben Mamis und Frauen mit Blumen, Pralinen, selbstgebastelten Geschenken, selbstgemalten Bildern, Familienfotos-in-Schlüsselanhängern oder anderen Herzlichkeiten, um einfach mal „Danke“ zu sagen. Ein Tag zu Ehren aller Mütter dieser Welt. Der Valentinstag ohne Valentin. 24 Stunden Anerkennung. Etabliert durch den Verband deutscher Blumengeschäftsinhaber. Oh.

Ich war noch nie Freund solcher „Feiertage“. Inzwischen feiern wir ja sowieso alles. Den Tag der Banane. Oder den Weltknuddeltag. Sogar die Rohrleitungen haben ihren eigenen Weltfeiertag bekommen. Wann sind wir eigentlich zu einer derart feierwütigen Gesellschaft geworden? Reicht uns ein typischer Montag, der 12.05. nicht mehr? Zu mainstream? Brauchen wir etwa für alles einen Grund? Und für den Grund einen Anlass und für den Anlass ein Geschenk? Sorgt ein offizieller Feiertag dafür, dass wir uns in unserer Mutterrolle anerkannter fühlen? Oder geschätzter? Und was denkt sich die Banane?

Während die Mitläufergesellschaft im Sog des Konsumzwangs schon Wochen vorher plant, von welchem der 168 überteuerten Blumenlieferanten der Muttertagsstrauß in diesem Jahr geliefert werden soll, entsteht in irgendeinem Kopf die nächste Idee, um noch mehr Kapital aus diesem Ehrentag der Mütter zu scheffeln. Jeder Deutsche gibt im Schnitt rund 25,00 € für das Muttertagsgeschenk aus. Macht einen Schnittblumenumsatz von 130 Millionen Euro. 130 MILLIONEN!!! Eine Summe, mit der man weitaus wichtigeres tun könnte. Kindertagesstätten bauen zum Beispiel. In Bildungsprogramme investieren. Schulen fördern. Aber gut. Konzentrieren wir uns wieder auf das Wesentliche.

Was schenken wir einer Mutter 2015 zum diesjährigen Feiertag? Mit der 1925 käuflich erworbenen durchschnittlichen Blume kann man heute wohl kaum noch punkten. Was ist wohl das ultimative #Muttertagsgeschenk? Bei uns ging es in diesem Jahr um Nachhaltigkeit. Ein wichtiges Thema. Auch in puncto Muttertagsgeschenk. Es ist doch immer wieder schön, wenn man lange etwas von seinen Geschenken hat. Meines liegt mit Schmerzmitteln und Armschlinge in Nackenstarrehaltung im Bett. Seit Muttertag. Während zwei 13 Monate alte Kinder zahnen und kränkeln. Happy happy mother’s day! Immerhin. 25,00 € gespart. Yeah. Nächstes Mal dann doch die Blume. Selbstgepflückt versteht sich.

Zeit.

Lange war hier Sendepause. Es ist viel passiert in der Zwischenzeit. Wir wohnen wieder in der Stadt. Eine wahre Erleichterung. Hier gibt es Menschen. Ganz viele. Unglaublich! Endlich wieder unter den Lebenden. Bewegtes Leben. Die Kinder haben ihren ersten Geburtstag gefeiert. Happy Birthday. Zahnlos sind sie immer noch. Dafür laufen sie an allen Möbeln entlang. Wir waren das erste mal seit über einem Jahr zu Zweit aus und haben eine Babysitterin aus dem Familienkreis engagiert. Das Ende der Elternzeit naht. Ich freue mich auf eine neue Aufgabe. Neuorientierung. Jobsuche. Vereinbarkeit. Das Leben läuft. So wie auch ich laufe. Ziel #Marathon steht. Zumindest für 2016. Halbmarathon. Wir treiben viel Sport, das gesellschaftliche Leben hat uns wieder – zumindest teilweise. Die Uhr tickt. Die 30 steht vor der Tür. Ich will nicht öffnen. Vorhängeschloss. Time is running.

Zeit. Es wird Zeit. Sich Zeit zu nehmen. Für die Dinge, die einem neben dem Familienleben wichtig sind. Das erste Jahr ist rum. Nach dem Ausnahmezustand kehrt allmählich Normalität ein. Alles findet sich. Während man mich nach meinen Zielen fragt, frage ich mich, wie es auf meiner Löffelliste aussieht. Welche Punkte dazu gekommen sind. Ob ich einen oder vielleicht sogar mehrere eventuell streichen kann. Zeiten ändern sich. Zeiten ändern dich. Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Vielleicht bleiben wir immer dieselben mit denselben Zielen, Träumen und Wünschen. Passen uns äußerlich an, bleiben aber im Kern gleich? Meine Ziele für die nächsten Jahre? Mensch bleiben. Ich sein. Der Rest ergibt sich. Mit der Zeit.

Einhundert gegen Eine

Gestern war ich feindlos und beliebt, heute habe ich eine ganze Armee gegen mich, die gerne wie wildgewordene gefrässige Aasgeier im Sekundentakt auf mich einpickt. Dabei wollte ich doch nichts anderes als neue Kontakte zu anderen Müttern in meiner Stadt knüpfen. Oder eine private Krabbelgruppe ins Leben rufen. Oder einfach ein bisschen querbeet lesen. Nun ja.

Wenn früher „die Neue“ in der Schule zu sein ein Spießroutenlauf war, so ist es heute der Neubeitritt auf Netmoms.de. Netmoms ist ein Portal, auf dem sich in erster Linie (werdende) Mütter untereinander austauschen können. Grundsätzlich eine nette Idee, dachte ich und klickte mich ein wenig durch die Foren. Schnell stellte ich fest, dass hier Grüppchenbildung groß geschrieben wird. Hier gilt Meinungsfreiheit, solange die sich äußernden Mütter einer Meinung sind. Wagt man es jedoch, sich öffentlich (sachlich, sei angemerkt) zu einem Thema zu äußern, gerät man schnell in die Fänge dieser eingefahrenen – nennen wir es mal – Sippe. Hier ist der nächste Krieg nicht weit entfernt. Mommy Wars –  ein wahres Paradebeispiel. Eigentlich ging es in dem besagten Beitrag doch bloß um die Frage einer werdenden Mutter, ob erfahrungsgemäß in den ersten Lebensmonaten des Babys ein Beistellbettchen oder eine Wiege „besser“ seien. Bekanntlich macht jede Mutter auf ihre Art und Weise alles „richtig“. Trotzdem. Man will sich ja austauschen. Die Folge: Da wirst du A) nach deiner Meinung gefragt und B) im selben Zug dafür gesteinigt. Dafür sind solche Art Foren anscheinend eigentlich gedacht. Für Frauen, die den ganzen Tag zu Hause vor dem Notebook sitzen und regelrecht darauf warten, bis ein Forumsneuling auch nur einen falschen Buchstaben von sich gibt. Auf der Lauer, auf der Lauer. Die desperate housewives unserer Zeit. Viel desperate, wenig housewives. Ich frage mich oft: Ihr-den-ganzen-Tag-lang-Forenbeiträge-kommentierenden-und-rumhackenden-Mütter: Wo ist während dieser Zeit, in der Eure 100 %ige Aufmerksamkeit dem Maltretieren anderer Meinungen gewidmet ist, Euer Kind? Ich habe es gewagt. Meine Meinung gesagt. Angemerkt, dass ich erschrocken über die Tatsache bin, dass es doch immer noch so viele Eltern (insbesondere Mütter) gibt, die ihre Babys mit ins Elternbett nehmen. Es ging hier keineswegs um das Familienbett, das Eltern mit ihren älteren Kindern teilen. Auch wenn ich persönlich wenig davon halte, so möge das jeder praktizieren, wie er mag. Ob es selbst im Schlafzimmer keine Zweisamkeit mehr gibt, bleibt jedem selbst überlassen. Vielmehr ging es lediglich um die Frage, ob das Elternbett geeigneter Schlafort für das Baby/den Säugling ist. Wer sich mit dem plötzlichen Kindstod auseinandergesetzt hat, müsste es besser wissen. Könnte man meinen. Aber nein. Wir leben im 21. Jahundert, im Zeitalter der Aufklärung, in einer Zeit, in der wir uns mit jeglichen Informationen vollsaugen können, jederzeit, immer und überall. Und anstatt daraus zu lernen, argumentieren wir mit Erfahrungsberichten aus dem Netz und halten Forenbeiträge anderer selbsternannter Supermamis für zuverlässige Quellen. So fand meine Meinung auch noch am selben Abend überaus große Beachtung. Sie kamen. Die pickenden Aasgeier. Frauen, die den ganzen Tag lang irgendwelche Beiträge für Hinz und Kunz verfassen, inhaltlich ein Griff ins Klo, und dafür auch noch Punkte im Bewertungssystem ernten. So wird Sonja007 (fiktiv) in Null komma nix zur VIPMom. Denn „26 andere Sonjas007 haben ihren Bullshit als hilfreich erachtet!“ Herzlichen Glückwunsch! Ich erntete hingegen zahlreiche Beleidigungen, ausgeschmückt mit Provokationen jeglicher Art und hübsch eingebettet in sich-an-den-Kopf-hauenden-Smileys. Hier nur mal ein Auszug eines besonders freundlichen Kommentars einer „Supermom“: „Eine Mutter, die eine WIRKLICHE Mutter ist mit mütterlichen Instinkten und mütterlicher Sorgfalt, und das sind eigentlich ALLE Mütter von Geburt an, so eine Mutter überrollt niemals ihr Kind im Schlaf, noch lässt sie die Decke auf das Gesicht des Babys rutschen und drauf liegen. Eine WIRKLICHE Mutter hat einen Ammenschlaf und wacht die halbe Nacht halb über ihr Kind. Wenn du mit den Anforderungen der Natur an eine Mutter überfordert bist ist das äußerst traurig für dich.“ (Zitatende).

Bisweilen war mir nicht bekannt, dass es WIRKLICHE Mütter und unwirkliche gibt. Und WIRKLICHE Mütter scheinen ganz besondere Superkräfte zu haben. Die WIRKLICHE Mutter, die völlig übermüdet und erschöpft in ihrem Ammenmärchen die halbe Nacht halb (nicht ganz oder halb/halb oder dreiviertel?) über ihr Kind wacht. Die WIRKLICHE Mutter, die eine Spezialdecke besitzt, die nicht hoch-, runter- oder beiseite rutschen kann und voll (nicht halb) die ganze Nacht lang an ihrem Körper haftet. Herrlich! Her mit dieser Decke! Her mit den Fähigkeiten! Wo kann man diese online bestellen? Um das ganze abzurunden sei hier noch angemerkt, dass – sofern man vom Ammenschlaf der Mutter ausginge – der mit im Bett schlafende Kindesvater diesen nicht genießt. Oder gibt es auch WIRKLICHE Väter? Väter, die im Familienbett die Schlafstarre vollziehen?

Nett war auch ein anderer Kommentar, in dem es sinngemäß hieß, dass jede Mutter ihr Kind beschützen will. Ein Kommentar einer Mutter, die round about 68 Selfies mit Kind in ihrem öffentlich zugänglichen Fotoalbum hat. Chapeaux!

Die Mütter lassen nicht los. Auch jetzt nicht. Sie brauchen unbedingt noch weitere Bewertungspunkte, um zur Supermom aufzusteigen. Frischfleisch kommt immer. Pick, pick, pick.

Schade, dass eine dermaßen ausgeprägte Feindseligkeit im Internet an den Tag gelegt wird. Schade, dass Meinungsfreiheit nur gilt, wenn man mit dem Strom schwimmt. Schade, dass der Strom oftmals so unwissend ist, so unbelehrbar.

Empfehlungen zur SIDS-Prävention zum Nachlesen für alle Interessierten gibt es hier

Weihnachtsfrei

Dezember. Ein Monat voller Vorfreude, voller Gedanken-um-Geschenke-machen, voller Lichtermeere und Glühweinduft. Ein Monat zwischen Plätzchen backen, gemütlichem Zusammensein, hektischen Last-Minute-Einkäufen und Weihnachtsmarktschlendereien. Lebkuchen, Baumkugeln, Weihnachtskalender, Fensterdekorationen. Jedes Jahr. Überall. Nur nicht bei uns. Irgendwo zwischen Umzugsvorbereitungen, zahnenden Zwillingen, die gerade im Vierfüßlerstand die Welt erkunden, Papierbergen, Aussortierbergen, Steuererklärungen, Krippenplatzsuchen, Jobsuche, Sport, Uni-Lernstress, Arztterminen und einem Verkehrsunfall knabbere ich an einem Schoko-Lebkuchenherz, das dieses Jahr eine Karotte ist, denn wir sind nebenbei gerade auf dem Ernährungsumstellungs-und-Drillinstructorsporthöllen-Trip. Im Dezember. Anstelle des gemütlichen Beisammenseins in glühweiniger Atmosphäre verbringen wir die Zeit an der Klimmzugstange. Ich zünde der vorweihnachtlichen Stimmung wegen allerdings gern eine Duftkerze dazu an. Keine Lichterketten. Keine Weihnachtssterne. Keine Schneemänner und Schneeflocken an Fensterscheiben. Kein Weihnachtsbaum. Keine Plätzchen. Kein Wetteifern-um-die-schönste-Häuserbeleuchtung. Kein Einkaufsstress. Ein (nur bis Türchen Nummer 6 geöffneter) Schokoadventskalender im Esszimmer ist wohl der einzige Hinweis darauf, dass es vorweihnachtet. Ansonsten könnte auch noch Herbst sein. Gefühlt ist jedenfalls noch Oktober. Zumindest wenn man sich die Gas-Abrechnung noch nicht angesehen hat. Selbst 8 Kannen des IKEA-Weihnachtstees lassen keine richtige Stimmung aufkommen. Schnee würde vielleicht helfen. Zum Glück sind die Kinder erst 8 Monate alt. Nächstes Jahr fahren wir dann voll auf. Und bis dahin genießen wir dieses eine – wohl einzige – weihnachtsfreie Jahr.

Warum auch.

Ein Wintertag. Zwei Babys werden von ihrer Mutter an der frischen Luft spazieren gefahren. Warm eingepackt sind sie. Dicke Pullover, Strumpfhosen, Fellschühchen und noch dickere Jacken und Mützen, unter denen sich irgendwo zwei Kinder verstecken. Es ist kalt. Ein ganz normales Szenario. Der schwere Zwillingskinderwagen wird in den Bus chauffiert. Ein schwieriges Manöver, denn Bordsteinkante und Buseinstieg sind nicht parallel zueinander. Keiner der Menschen möchte seine Hilfe anbieten. Sie schauen weg. So sind die Menschen. Die Mutter schafft es allein. Kein Problem, sie ist daran gewöhnt. Heute ist Platz auf dem einzigen (!) Abstellplatz für Kinderwägen in dem Bus. Als gäbe es je Fahrtstrecke nur eine Mutter mit Kinderwagen. Die Abstellfläche für den Kinderwagen ist klein. Die Mutter setzt sich auf einen der gegenüberliegenden Plätze. Es ist ein Gedränge. Einige Fahrgäste, die den schmalen Gang passieren und in den hinteren Bereich des Busses gelangen möchten, lassen es sich nicht nehmen, ihre Genervtheit über die Situation kund zu tun. Der Kinderwagen stört. So wie er da einfach rum steht. Auf diesem Stellplatz und den Gang noch etwas schmälert. Als sie endlich sitzen, die Menschen, beäugen sie den Kinderwagen. Genauso die Mutter. Man kann es ihnen nicht verübeln. Der Kinderwagen ist schon allein seiner Größe wegen sehr auffällig. Einige Haltestellen später ist Ausstieg. Mutter und Kinderwagen möchten raus. Der inzwischen gefüllte Bus verwandelt sich just in diesem Moment in ein Geisterfahrzeug. Stille. Absolute. Das gleiche Bordsteinkantenproblem. Das gleiche Gewicht. Die gleichen Reaktionen. Gar keine. Die Mutter hievt den Kinderwagen rückwärts aus dem Bus. Die anderen Fahrgäste gucken. Muss das schwer sein. Und anstrengend. Der Busfahrer hat es offenbar eilig. Keine Sekunde auf sicherem Boden, als bereits der Blinker geht. Endlich haben alle genug Platz. Können die Beine lang, es sich bequem und gemütlich machen, während die Mutter glücklicherweise den Rückweg zu Fuß bestreitet. Nach knapp einer Stunde Fußmarsch mit Anstieg ist sie zu Hause. Unterwegs kamen ihr Fußgänger entgegen, als sie die Brücke überquerte. Der Weg war schmal. Der Kinderwagen störte, machte man ihr unmissverständlich klar. Die Menschen hielten nicht an, machten Platz oder ließen sie vorbeigehen. Warum auch. Selbst als die Mutter die Straße vor dem Haus überqueren wollte, hielt der Autofahrer nicht an. Warum auch. Dauert zu lang, eine Mutter mit Kinderwagen die Straße überqueren zu lassen, an der weit und Breit kein Fußgängerüberweg vorhanden ist. Die Menschen haben ihre Gründe. Und davon offenbar viele. Nicht zu helfen. Wegzugucken. Solange es sie nicht selbst betrifft. Kinder nerven. Mütter nerven. Eigentlich nervt alles, was irgendwie behindert. Hauptsache die Kinder anderer tragen später ihre Renten.

♡Glücklichmacher♡

Diese kleinen Dinge, die das Leben etwas schöner machen. Heute:

So schmeckt Vorfreude – Kardamom-Milchreis mit karamellisierten Mangos. Ein Rezept von Christian Rach, entdeckt im Kochgesetzbuch. Nachgekocht und sofort verliebt.

Zimt, Honig und andere Köstlichkeiten machen noch mehr Vorfreude auf die Weihnachtszeit. Es ist einfach köstlich!